Variante 9
Wiederbewaldungsparcours - Nullflächen mit und ohne Zaun

Luftbild einer Waldfläche mit Zaun

© Rico Schädler / AELF Coburg-Kulmbach

Ziel der Nullfläche ohne Wildschutzzaun ist es, die natürliche Entwicklung der Freifläche aufzuzeigen. Das bedeutet, dass weder eine aktive Aufforstung stattgefunden hat, noch Maßnahmen zur Vermeidung von Wildverbiss ergriffen wurden.
Ziel der Nullfläche mit Wildschutzzaun ist es die natürliche Entwicklung unter Ausschluss des Wildeinflusses aufzuzeigen.

Das Vorgehen erlaubt bei einem Vergleich Rückschlüsse über den Einfluss des Schalenwildes zu ziehen. Insbesondere das heimische Rehwild frisst bevorzugt die Knospen der jungen Bäume, verzögert oder verhindert deren Wachstum und trägt somit zur Entmischung des zukünftigen Bestandes bei.

Die vorliegende Fläche soll somit veranschaulichen, wie sich die unterschiedlichen Vorgehensweisen auf die Entwicklung der Verjüngung auswirken. Im weiteren Verlauf wird der Vergleich der Flächen zeigen, inwiefern die unterschiedlichen Bedingungen Einfluss auf die Begründung ökologisch und wirtschaftlich wertvoller sowie gegenüber Klimaveränderungen robuster Mischwälder haben.

Die Variante im Detail vorgestellt

Luftbild

Weitere Informationen

Für detaillierte Informationen zu den Baumarten können Sie sich über den Baumexperten oder die Praxishilfen Klima-Boden-Baumartenwahl der LWF informieren. Für ein Beratungsgespräch kontaktieren Sie bitte Ihren zuständigen Revierleiter.