Spannende Einblicke ins Marketing beim Oberfränkischen Direktvermarktertag 2026
Mit dem "goldenen Dreieck" zum perfekten Bild
© Ulf Felgenhauer / AELF CK
Gerade für Direktvermarkter ist es wichtig, ihr Produktangebot bekannt zu machen. Wie das visuell ansprechend gelingt, welche Möglichkeiten man dafür nutzen kann und was man alles beachten sollte, erfuhren rund 25 Landwirtinnen und Landwirte beim Oberfränkischen Direktvermarktertag 2026 des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Coburg-Kulmbach.
In der Kulmbacher Kommunbräu erklärte Fotograf und Marketingexperte Max Hörath, wie man seine Produkte gelungen präsentiert und gab wertvolle Tipps und Tricks von der Bildgestaltung bis hin zu Werbemöglichkeiten.
Wichtig: Von der Masse herausstechen
Zunächst betonte Christine Reininger, Bereichsleiterin Landwirtschaft am AELF Coburg-Kulmbach, den großen Stellenwert von Marketing für Direktvermarkter: „Bilder und visuelle Kommunikation spielen eine immer größere Rolle. Ich wünsche Ihnen, dass Sie heute viele Impulse für Ihren Betrieb mitnehmen.“
Alles beginnt mit einer realistischen Zielsetzung, erklärte Max Hörath: „Macht keine Pläne, die nicht umsetzbar sind!“ Wichtig sei es zudem, den eigenen Markenkern herauszuarbeiten. „Ihr müsst euch überlegen: Was ist eure Besonderheit? Wie stecht ihr von der Masse heraus?“ Dafür riet er auch dazu, ruhig mal die Kunden zu fragen: Warum fahren sie zum eigenen Betrieb, um hier einzukaufen? Solche Informationen helfen dabei, die Produkte in der Kommunikation klar zu definieren.
Alles beginnt mit einer realistischen Zielsetzung, erklärte Max Hörath: „Macht keine Pläne, die nicht umsetzbar sind!“ Wichtig sei es zudem, den eigenen Markenkern herauszuarbeiten. „Ihr müsst euch überlegen: Was ist eure Besonderheit? Wie stecht ihr von der Masse heraus?“ Dafür riet er auch dazu, ruhig mal die Kunden zu fragen: Warum fahren sie zum eigenen Betrieb, um hier einzukaufen? Solche Informationen helfen dabei, die Produkte in der Kommunikation klar zu definieren.
Social Media, Künstliche Intelligenz und regionales Marketing
Damit sich Marketingmaßnahmen in den Arbeitsalltag der Landwirte integrieren lassen, bieten sich moderne technische Hilfsmittel an. Mithilfe Künstlicher Intelligenz lassen sich beispielsweise Social Media-Posts schneller erstellen. Max Hörath: „Eignet euch Arbeitsweisen an, die zu eurem Zeitmanagement passen. Effizienz ist ein ganz wichtiger Punkt.“ Um größere Aufmerksamkeit zu erzeugen, könnten die Direktvermarkter ihre Produkte zudem mit tagesaktuellem Geschehen verbinden. Will man spezielle Zielgruppen erreichen, sollte regionales Marketing nicht außer Acht gelassen werden, da Social Media durch die große Streuung dafür eher ungeeignet ist.
Blende, Verschlusszeit, ISO-Wert – das „Goldene Dreieck“ der Fotografie
© Ulf Felgenhauer / AELF CK
Wie man perfekte Bilder für alle möglichen Zwecke und Kanäle erstellt, erläuterte Max Hörath zum Abschluss des Theorieteils. Drei Parameter seien dafür verantwortlich, das sogenannte „Goldene Dreieck“: Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert. „Wenn ihr das versteht, könnt ihr alles fotografieren“, so der Marketingexperte. Mit ein paar Tricks lassen sich alle Motive gut in Szene setzen: Viel Licht ist ein wichtiger Faktor, ebenso wie eine geringe Tiefenschärfe. Am Ende zählt das Ergebnis: „Egal wie langweilig das Produkt ist, am Ende muss es sexy ausschauen. Es muss rausstechen.“ Im Anschluss konnten die Teilnehmer das Gehörte in der Praxis testen und bekamen wertvolles Feedback vom Profi.

